Hibiskus als Kübelpflanze

Neben der freien Pflanzung eines Hibiskus im Garten, ist er auch ausgesprochen gut als Kübelpflanze geeignet. Sei es, dass man eine der unzähligen nicht winterharten Sorten pflegen will, welche im Haus überwintern müssen, oder wenn beispielsweise kein Garten, sondern nur ein Balkon vorhanden ist – der Hibiskus ist als relativ pflegeleichte und blühfreudige Pflanze stets zu empfehlen. Wichtig ist zum einen der korrekt gewählte Standort. Als Pflanzen der überwiegend subtropischen bis tropischen Zone wünscht sich der Hibiskus einen sonnigen, aber windgeschützten Standort. Der Bodengrund sollte stets feucht, aber niemals nass gehalten werden, da die Pflanze ansonsten schnell verdorrt und die Blätter fallen lässt, oder das Wurzelwerk zu faulen beginnt.

Um ein ausreichendes Blütenwachstum zu ermöglichen ist zu empfehlen die Pflanze regelmäßig, mindestens alle zwei Wochen, zu düngen und ihre Blätter täglich mit Wasser zu besprühen. Letzteres ist besonders wichtig, da Hibiskuspflanzen immer eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigen, um gut zu gedeihen. Besonders bei Jungpflanzen, welche ja noch viel stürmischer wachsen, ist es sehr wichtig sie einmal jährlich in einen größeren Kübel umzutopfen, um ein ungehindertes Wurzelwachstum zu garantieren. Wer in klimatisch günstigen Gegenden wohnt und über viel Geduld und ein Gewächshaus verfügt, kann sich sogar mit der Anzucht des Hibiscus sabdariffa, auf Deutsch Roselle genannt versuchen, deren Hibiskusblüten Grundzutat des beliebten Hibiskusblütentees sind.