Hibiskustee

Der aus den Blüten des Hibiscus sabdariffa, auf Deutsch Roselle genannt, gewonnene Hibiskustee erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Rein optisch hat dieser Halbstrauch nur wenig mit unseren Gartensträuchern und Kübelpflanzen gemein. Da er aus tropischen und subtropischen gebieten stammt, ist seine Anzucht oder gar ein Überwintern in unserer Klimazone, bzw. im Garten unmöglich. Auch lassen die schlichten schwarzroten Blüten die Farbenpracht ihrer bekannteren Vettern vermissen, weshalb wir dieser Teesorte wohl ausschließlich in getrockneter und gemahlener Form begegnen werden. Hauptanbaugebiet dieser Heilpflanze sind Indien, China und Thailand. Der qualitativ hochwertigste Hibiskustee kommt jedoch aus dem Sudan. Beliebt ist er bei seinen Konsumenten vor Allem wegen seines hohen Vitamin C Gehaltes und seiner entwässernden Wirkung. Besonders im Süden der USA ist er als Grundzutat vieler verschiedener Kaltgetränke wie etwa "Agua de Jamaica" außerordentlich beliebt und wird in großen Mengen importiert. Ebenfalls von großem Interesse ist seine stark färbende Wirkung, weshalb er immer häufiger als organischer Lebensmittelfarbstoff eingesetzt wird, um anderen Speisen und Getränken ein kräftigen roten Akzent zu verleihen.